Trafostationsausrüstung

In einer Trafostation muss gemäß den gesetzlichen Bestimmungen und Vorgaben Sicherheitsausrüstung und Arbeitssicherheitszubehör vorhanden sein.

Der Betreiber bzw. der Anlagenverantwortliche der Trafostation hat diese Vorzuhalten und in regelmäßigen Intervallen zu prüfen oder prüfen zu lassen.

Diese Prüfungen können wir z. B. im Zuge einer Wartung des Trafos oder der Trafostation für Sie durchführen.

Die notwendigen Ausrüstungsgegenstände der Trafostation unterscheiden sich je nach Ausführung.

Nachfolgend eine Auswahl der Sicherheitsausrüstung und des Arbeitssicherheitszubehörs:

  • Elektrikerschutzhelm mit Gesichtsschutz
  • Geprüfter Schaltmantel und Schalthandschuhe
  • Hochspannungsfeste Standortisolierung 50 kV
  • Übersichtsplan der MS-Schaltanlage
  • Schaltstange / Betätigungsstange
  • Einschubplatte für MS-Schaltanlage
  • HH-Spannungsprüfer
  • HH-Sicherungszange, NH-Sicherungsgriff
  • HH-Sicherungen als Ersatz
  • Erdungspunkte mit Erdungs- und Kurzschlussgarnitur
  • Not-Hand-Leuchte mit Akku
  • Feuerlöscher
  • Sicherheitsbeschilderung der Station

 


 

Spannungsprüfer

Jeder Unternehmer trägt für Sicherheit und den Gesundheitsschutz in seinem Unternehmen die Gesamtverantwortung. So ist er entsprechend dem Arbeitsschutzgesetz verpflichtet darauf zu achten, dass beim Arbeiten an elektrischen Anlagen alle notwendigen Schutzmaßnahmen getroffen und auch eingehalten werden. Deshalb werden bei Arbeiten an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln die betreffenden Anlagenteile spannungsfrei geschaltet. Doch die simple Betätigung eines Schalters zur Freischaltung reicht bei weitem nicht aus. Eine gesicherte Aussage zur Spannungsfreiheit und damit zum Ausschluss des Gefahrenpotentials der Elektroenergie lässt sich damit nicht treffen. Von der Freischaltung einer Anlage bis zur Freigabe der Arbeitsstelle bedarf es weiterer sicherer Informationen zum Zustand der Anlage, Maßnahmen zur Vermeidung von Fehlbetätigungen und -funktionen, Schutz bei dennoch stattgefundenen Fehlbetätigungen und -funktionen sowie Schutz vor den Gefahrenpotentialen benachbarter Anlagenteile. Dazu wurden die fünf Sicherheitsregeln formuliert:

  • Freischalten
  • Gegen Wiedereinschalten sichern
  • Spannungsfreiheit feststellen
  • Erden und Kurzschließen
  • Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken.

Jeder Elektrofachkraft sind diese Regeln als ihre Lebensversicherung wohl bekannt.
Jedoch ist jede Maßnahme nur so sicher, wie die dazu benutzten Technologien und der sichere Umgang mit ihnen durch die Elektrofachkraft.

Lebenswichtige Informationen nicht dem Zufall überlassen

Alle elektrischen Anlagen und Betriebsmittel sind unabhängig vom Betriebs- oder Schaltzustand grundsätzlich als spannungsführend zu betrachten, bis man sich sicher vom Gegenteil überzeugt hat. Die verwendeten Spannungsprüfer müssen deshalb neben der notwendigen Anzeigesicherheit und Sicherheit in der Wahrnehmbarkeit der Anzeige auch die erforderliche elektrische Sicherheit für den Bediener aufweisen. Das betrifft sowohl den eigentlichen Prüfvorgang als auch das Prüfergebnis. Beides muss verlässlich sein. Dies ist jedoch auch immer abhängig von der Sicherheit der Elektrofachkraft bei der Anwendung der Prüfmittel.

Prüfmittel, deren Ursprung Jahrzehnte zurückliegt, sind kaum geeignet, die heutigen Sicherheits- anforderungen zu erfüllen. Schließlich weisen heutige Schaltfelder nur noch ein Achtel des Platzbedarfes von Schaltfeldern auf, die vor dreißig Jahren errichtet wurden. Entsprechend höher sind die Sicherheitsanforderungen an die Prüfmittel einzustufen. Kompaktere Bauweise der Anlagen bedingt geringere Abstände spannungsführender Teile in den Anlagen zueinander sowie die Erhöhung der Fremd- beeinflussungsmöglichkeiten der Prüfmittel beim Einsatz in der Anlage. Die Forderung der Berufsgenossenschaft nach der Verwendung von Arbeitsmitteln, die den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen, kommt deshalb nicht von ungefähr.
Schutz- und Hilfsmittel müssen mit einem normgerechten Typenschild versehen sein. Sie dürfen nur für Anlagen verwendet werden, für die sie entsprechend dem Typenschild geeignet und ausgelegt sind. Ohne Typenschild, Herstellerkennung (Logo), Nennspannungs-/Nennspannungsbereichs- angabe, Doppeldreieck mit Normenbezug oder Doppelisolator sind Schutz- und Hilfsmittel der Weiterverwendung zu entziehen. Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Schutz- und Hilfsmittel vor jeder Anwendung auf ihren ordnungsgemäßen Zustand und in bestimmten Zeitabständen auf die Einhaltung der in den elektrotechnischen Regeln vorgegebenen Grenzwerte geprüft werden. Die Fristen sind so zu bemessen, dass entstehende Mängel, mit denen gerechnet werden muss, rechtzeitig erkannt werden. Die Frist für eine Wiederholungsprüfung richtet sich nach den Einsatzbedingungen wie:

  • Häufigkeit der Benutzung
  • Beanspruchung durch Umgebungsbedingungen und Transport

Für kapazitive Spannungsprüfer ist nach BGV A3
(neu TBRS 2131) eine Wieder- holungsprüfung mindestens alle 6 Jahre gefordert.

Sicherheit aus einer Hand – weil Sicherheit unteilbar ist.

Qualitätsdenken, Kundennähe und ein breites Serviceprogramm zum sicheren Partner für den Arbeitsschutz:

  • Wir beraten Sie über die Besonderheiten der Arbeitsmethoden und bei der Auswahl der passenden Arbeitsschutzmittel und Geräte. So bieten wir Ihnen z. B. eine Übersicht zum Einsatz unserer Spannungsprüfer in fabrikfertigen Schaltanlagen.
  • Wir bieten Seminare mit Teilnahmebestätigung zum Arbeitsschutz in elektrischen Anlagen.
  • Wir führen für Sie Prüfdienstleistungen aus wie z.B. die Wiederholungsprüfungen für Spannungsprüfer über 1kV.

 Isolierende Stangen

Jeder Unternehmer trägt für Sicherheit und den Gesundheitsschutz in seinem Unternehmen die Gesamtverantwortung. So ist er entsprechend dem Arbeitsschutzgesetz verpflichtet darauf zu achten, dass beim Arbeiten an elektrischen Anlagen alle notwendigen Schutzmaßnahmen getroffen und auch eingehalten werden.
Deshalb werden bei Arbeiten an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln die betreffenden Anlagenteile spannungsfrei geschaltet. Doch die simple Betätigung eines Schalters zur Freischaltung reicht bei weitem nicht aus. Eine gesicherte Aussage zur Spannungsfreiheit und damit zum Ausschluss des Gefahrenpotentials der Elektroenergie lässt sich damit nicht treffen. Von der Freischaltung einer Anlage bis zur Freigabe der Arbeitsstelle bedarf es weiterer sicherer Informationen und Maßnahmen.

Dazu wurden die fünf Sicherheitsregeln formuliert:

  • Freischalten
  • Gegen Wiedereinschalten sichern
  • Spannungsfreiheit feststellen
  • Erden und Kurzschließen
  • Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken

Jeder Elektrofachkraft sind diese Regeln als ihre Lebensversicherung wohl bekannt. Doch wie steht es um die Sicherheit und Verlässlichkeit der Geräte und Hilfsmittel mit denen sie ihre lebenswichtigen Informationen gewinnen oder Arbeitsabläufe absichern muss? Jede Maßnahme ist nur so sicher, wie die dazu benutzten Technologien.

Zum Herstellen des spannungsfreien Betriebszustandes wird in Mittel- und Hochspannungsanlagen das Arbeitsverfahren „Arbeiten auf Abstand“ mit isolierenden Stangen eingesetzt. Beim „Arbeiten auf Abstand“ bleibt der Monteur in einem festgelegten Abstand zu unter Spannung stehenden Anlagenteilen und führt die Arbeiten mit isolierenden Stangen aus (z. B. Freischalten, Prüfen auf Spannungsfreiheit, Erden und Kurzschließen). Doch auch diese Sicherheitsmaßnahme ist nur so gut, wie die dazu verwendeten Mittel. Das heißt, die Geräte müssen dem Verwendungszweck entsprechen, richtig bemessen und entsprechend der Gebrauchsanweisung angebracht sein und sich in einem ordnungsgemäßen Zustand befinden.
Ein beschädigtes Isolierteil oder eine nicht richtig ausgewählte isolierende Stange kann beim Eintauchen in die Gefahrenzone oder beim Berühren unter Spannung stehender Anlageteile zu Ableitstromerhöhungen führen. Dies kann im Extremfall eine tödliche Körperdurchströmung für den Monteur bedeuten. Ein defektes Verlängerungsteil oder Metallteile im Bereich des Arbeitskopfes von isolierenden Stangen können beim Eintauchen in enge Bereiche der Anlage zu Überschlägen und zur Zündung von folgenschweren Störlichtbögen führen. Schutz- und Hilfsmittel müssen mit einem normgerechten Typenschild versehen sein. Sie dürfen nur für Anlagen verwendet werden, für die sie entsprechend dem Typenschild ausgelegt sind. Ohne Typenschild, Herstellerkennung, Nennspannungs-/ Nennspannungsbereichsangabe, Doppeldreieck mit Normenbezug oder Doppelisolator sind Schutz- und Hilfsmittel der Weiterverwendung zu entziehen. Isolierende Stangen sind Schutz- und Hilfsmittel, für die Prüffristen und die Art der Prüfungen festgelegt sind. Die Frist für eine Wiederholungsprüfung richtet sich nach Einsatzbedingungen wie:

  • Häufigkeit der Benutzung
  • Beanspruchung durch Umgebungsbedingungen und Transport

Für kapazitive Spannungsprüfer ist nach BGV A3 eine Wiederholungsprüfung mindestens alle 6 Jahre gefordert.

Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Schutz- und Hilfsmittel vor jeder Anwendung auf ihren ordnungsgemäßen Zustand und in bestimmten Zeitabständen auf die Einhaltung der in den elektrotechnischen Regeln vorgegebenen Grenzwerte geprüft werden. Die Fristen sind so zu bemessen, dass entstehende Mängel, mit denen gerechnet werden muss, rechtzeitig erkannt werden.
Für Wiederholungsprüfungen an Spannungsprüfern, Schaltstangen, Sicherungszangen, Isolierstangen und Erdungsstangen stehen wir Ihnen gerne als verlässlicher Partner zur Seite.
 


 
Erdungs- und Kurzschließvorrichtungen

Gebrauch und Instandhaltung von ortsveränderlichen Erdungs- und Kurzschließvorrichtungen

Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet!

Jeder Unternehmer trägt für Sicherheit und den Gesundheitsschutz in seinem Unternehmen die Gesamtverantwortung. So ist er entsprechend dem Arbeitsschutzgesetz verpflichtet darauf zu achten, dass beim Arbeiten an elektrischen Anlagen alle notwendigen Schutzmaßnahmen getroffen und eingehalten werden.
Deshalb werden bei Arbeiten an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln die betreffenden Anlagenteile spannungsfrei geschaltet. Doch die simple Betätigung eines Schalters zur Freischaltung reicht bei weitem nicht aus. Von der Freischaltung einer Anlage bis zur Freigabe der Arbeitsstelle bedarf es weiterer sicherer Informationen zum Zustand der Anlage, Maßnahmen zur Vermeidung von Fehlbetätigungen und -funktionen, Schutz bei dennoch stattgefundenen Fehlbetätigungen und -funktionen sowie Schutz vor den Gefahrenpotentialen benachbarter Anlagenteile. Dazu wurden die fünf Sicherheitsregeln formuliert:

  • Freischalten
  • Gegen Wiedereinschalten sichern
  • Spannungsfreiheit feststellen
  • ErdenundKurzschließen
  • Benachbarte, unter Spannug stehende Teile abdecken oder abschranken.

Jeder Elektrofachkraft sind diese Regeln als ihre Lebensversicherung wohl bekannt. Doch wie steht es um die Sicherheit und Verlässlichkeit der Geräte und Hilfsmittel mit denen sie ihre lebenswichtigen Informationen gewinnen oder Arbeitsabläufe absichern muss? Jede Maßnahme ist nur so sicher wie die benutzten Sicherheitsgeräte.

Ein zentraler Punkt der fünf Sicherheitsregeln ist das Erden und Kurzschließen. Damit wird der spannungsfreie Zustand der Anlage für die Dauer der Arbeiten gesichert und dies auch bei Beeinflussungsspannungen, atmosphärischen Überspannungen oder irrtümlichem Wiedereinschalten. Doch auch diese Sicherheitsmaßnahme ist nur so gut wie die dazu verwendeten Mittel.

Der Zahn der Zeit hinterlässt auch hier seine Spuren. Korrosion kann die wirksamen Quer- schnitte von Erdungs- und Kurzschließ- seilen reduzieren und damit die Sicherheit in Frage stellen. Aber nur mit geeigneten Sicherheitsgeräten können gefährliche Spannungen oder Lichtbögen an der Arbeitsstelle verhindert werden. Das heißt, die Geräte müssen dem Verwendungszweck entsprechen, richtig bemessen und entsprechend der Gebrauchsanweisung angebracht sein und sich in einem ordnungsgemäßen Zustand befinden. Jede Schädigung der Seilhülle oder ein Hervortreten von blanken Leitern sind schwere Beeinträchtigungen, die eine Weiterverwendung generell ausschließen.

Vorrichtungen, deren Seileinführungen und -aufbau eine Sichtprüfung (Grün-Schwarzfärbung, Aderbruch im Knickbereich) nicht ermöglichen, sind vor einer Weiterverwendung einer Überprüfung auf Seilquerschnittsminderung zu unterziehen. Auch muss auf eine sachgemäße Kennzeichnung der Sicherheitsgeräte geachtet werden. Vorrichtungen ohne Herstellername, Herstelldatum, Querschnittsangabe, Materialangabe und Kennzeichnung mit Doppeldreieck am Seil entsprechen nicht der gültigen Norm. Für solche Vorrichtungen ist, vor der Verwendung, eine sicherheitstechnische Überprüfung entsprechend der gültigen Norm notwendig.

Nicht so bei Erdungs- und Kurzschließvorrichtungen, die nach dem aktuellen Stand von DIN EN 61230 (DIN VDE 0683- 100) hergestellt und geprüft werden.