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Welches Ziel hat die Wiederholungsprüfung?
Mit der Wiederholungsprüfung sollen eventuelle Abnutzungen oder Beschädigungen rechtzeitig erkannt werden, sofern sie sicherheitstechnisch relevant sind. Des weiteren soll sie den sicherheitstechnisch einwandfreien Zustand eines gebrauchten Gerätes belegen, damit es weiterhin benutzt werden kann. Die Wiederholungsprüfung besteht aus den folgenden Punkten:
Die erste Teilprüfung: Sichtprüfung Die Sichtprüfung soll feststellen, dass beim Prüfling keine äußeren sicherheitsrelevanten Mängel vorliegen. Spezielles Augenmerk ist auf Isolierungen zu legen. In weiterer Folge müssen der Zustand, die Zugentlastung und der Biegeschutz der Anschlussleitung durch Besichtigung und Handprobe überprüft werden. Ebenso ist auf Anzeichen von unsachgemäßem Gebrauch zu achten.
Die zweite Teilprüfung: Messen Folgende Messungen müssen in Abhängigkeit vom jeweiligen Prüflingstyp und der Schutzklassenzuordnung durchgeführt werden:
- Widerstandsmessung des Schutzleiters
- Messung des Isolationswiderstandes
- Messung des Ersatzableitstromes
- Messung des Berührungsstromes
- Messung des Schutzleiter- bzw. Differenzstromes
Die dritte Teilprüfung: Funktionsprüfung Nach dem Messen kann die Funktionsprüfung durch Erprobung erfolgen.
Die abschließende Beurteilung Die Prüfung gilt als bestanden, wenn alle erforderlichen Teilprüfungen erfolgreich abgeschlossen sind. Andernfalls darf das Gerät in diesem Zustand nicht weiter verwendet werden und muss entsprechend DIN VDE 0701 repariert werden.
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